Klaus Hoffmann – „Als wenn es gar nichts wär“
Eine musikalische Lesung

11.09.2020 20.00

begleitet von Hawo Bleich am Flügel

Und in seinen Träumen
Hält ein Kind einen Vogel in der Hand
Und trotz aller Mauern und Zäune
Bricht ein Licht durch den Riss in der Wand

Für immer und immer
Bleiben unsre Träume bestehen
Wir werden über alle Himmel
Und über alle Meere weiterziehen

Aus "Für Immer und Immer" von Klaus Hoffmann
„Aquamarin“ – so nennt sich das neue Album (VÖ im Oktober 2018) von Klaus Hoffmann und die daran anschließende Tournee mit seiner versierten Band.
„ Aquamarin“ der dritte Teil einer Trilogie. Nach der „Sehnsucht“ und den „Leisen Zeichen“, wie die letzten beiden Alben hießen, schließt Klaus Hoffmann den Kreis zwischen den Anfängen, der Zeit des Aufbruchs und der Reise zum Chansonnier und Entertainer.
Für den Sänger ist „Aquamarin“ ein besonders Werk, dieses Konglomerat aus dem Gestern und Heute. Ein großer Wurf, der das Leben des Schauspielers und Sängers reflektiert und im „Aquamarin“ einen gemeinsamen Höhepunkt erfährt.
Klaus Hoffmanns Musik ist auch nach vier Jahrzehnten zeitlos geblieben. Die klassischen Einflüsse, die schon zu Beginn in „Was fang ich an in dieser Stadt“ seine Musik sehr eigenständig machten, vereinen sich hier mit Elementen aus Rock und Blues zu einem harmonischen Zusammenspiel.
Gemeinsam mit seinem Begleiter Hawo Bleich am Flügel, seinem langjährigen Musiker und Freund, verdichtet Klaus Hoffmann den Abend zu einer leichten, dennoch tiefen Interpretation aus seinen Liedern.
"Klaus  Hoffmann ist einer der letzten Romantiker", sagte einmal ein bekannter Fotograf. In seinen Liedern steht er in der Tradition der grossen Chansoniers wie Brel und Aznavour. Romantisch, dabei unverblümt und klar sind die Geschichten und Lieder, die bei seiner Tournee durch die schönsten Konzertsäle des Landes das Leuchten in die Augen seines Publikums bringen.
„Aquamarin“ – das Blau des Himmels und des Wassers, das Blau der Weite, der Tiefe und der Unendlichkeit. Ein Stein, der alle Farben birgt.

Klaus Hoffmann, einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Liedermacher und Schauspieler, liest aus seiner, vom Ullstein-Verlag veröffentlichten Autobiographie
„Als wenn es gar nichts wär“.
Seine Kindheit verbrachte Klaus Hoffmann im Nachkriegsberlin, seine Jugend war geprägt von der 68er Zeit. Die ersten Schritte als Sänger wagte er in Berliner Szenekneipen. Er stellte sich vors Publikum und begann zu singen – als wenn es gar nichts wär. Für seine Rolle als Edgar Wibeau in der Plenzdorf-Verfilmung Die neuen Leiden des jungen W. wurde Klaus Hoffmann gefeiert. Und doch ist immer die Musik seine große Leidenschaft geblieben. Er erzählt von der Suche nach den Spuren seines Vaters, der schon früh verstarb. Ein Buch über das Sich-Finden, übers Verlieren, Lieben, Verlieren und immer wieder von vorn.
Ein einzigartiger Leseabend, an dem einige seiner schönsten Lieder zur Gitarre nicht fehlen dürfen.